Allgemeine Geschäftsbedingungen

Vorwort

Vorschriften sind einer der wichtigsten Punkte im Zusammenhang mit der Führung eines Unternehmens im Internet. Sie garantieren, dass Unternehmen, die einen Online-Shop betreiben ihren Informationspflichten nachkommen. Häufig wird dieser Aspekt von Verkäufern vernachlässigt und führt so zu Streitigkeiten hinsichtlich des Verbraucherschutzes. Jedoch nimmt das Bewusstsein von Unternehmen für Vorschriften zum Schutz der Verbraucher stetig zu. Dies liegt nicht zuletzt an der ständig wachsenden Zahl an Verboten und Klauseln.

Zu diesen Vorschriften gehören die AGB – die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Diese müssen mühelos lesbar, übersichtlich, einfach abzurufen und speicherbar sein. Außerdem müssen sie den Verbrauchern spätestens bei Lieferung der Ware in Textform (z. B. per E-Mail oder auf Papier) zur Verfügung gestellt werden. Folgende Informationen solltest du Verbrauchern bereits vor Abgabe ihrer Bestellung zur Verfügung stellen:

  • wesentliche Eigenschaften der Waren oder Dienstleistungen
  • Gesamtpreis der Waren oder Dienstleistungen inklusive Mehrwertsteuer und sonstiger Steuern und Abgaben, insofern diese im Voraus berechenbar sind (andernfalls Art der Preisberechnung)
  • zusätzliche Fracht-, Liefer- oder Versandkosten, soweit diese im Voraus berechenbar sind (andernfalls eine Info dazu, dass derartige Kosten anfallen können; wenn diese Infos fehlen, darfst du sie auch nicht berechnen)
  • tatsächlich anfallende Versandkosten oder sonstige anfallende Kosten (im Warenkorb bei Bestellung)
  • Gesamtpreis pro Abrechnungszeitraum (zum Beispiel für zwei Jahre) für Verträge mit unbestimmter Laufzeit oder Aboverträge, ggf. bei Festbeträgen zusätzlich die monatlichen Gesamtkosten
  • Zahlungs-, Liefer- und Leistungsbedingungen, inklusive der Lieferfrist (Für jede Ware muss eine Angabe zur Lieferfrist existieren. Unverbindlichen Angaben wie ,,Lieferung in der Regel innerhalb von einer Woche” oder Ware ,,bald verfügbar” sind unzulässig.
  • Hinweis auf gesetzliches Mängelhaftungsrechts sowie ggf. Angaben zum Beschwerdemanagement
  • ggf. Bedingungen zu Kundendienst, Kundendienstleistungen und Garantien
  • ggf. Laufzeit des Vertrages oder Kündigungsbedingungen bei unbefristeten oder sich automatisch verlängernden Verträgen
  • ggf. Mindestvertragslaufzeit
  • ggf. Hinweis, dass der Unternehmer Kautionen oder andere finanzielle Sicherheiten verlangen kann (Bedingungen dazu)
  • ggf. Funktionsweise digitaler Inhalte wie Downloads oder Software
  • ggf. Informationen über wesentliche Beschränkungen der Interoperabilität und der Kompatibilität digitaler Inhalte mit Soft- oder Hardware

All diese Informationen solltest du deinen Kunden auf einer dedizierten Seite in deinem Online-Shop präsentieren.

Die Bestimmungen zum Schutz des Verbrauchers sind absolut bindend und jede Einschränkung stellt einen Rechtsverstoß dar. Eine solche Bestimmung besteht u. a. darin, dem Kunden die Möglichkeit zu geben, die gekaufte Ware innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurückzusenden.

Hinzufügung von Vorschriften

Allgemeine Geschäftsbedingungen sind ein obligatorischer Bestandteil eines jeden Webshops, daher ist es wichtig, dass sie vor der Aufnahme des Geschäftsbetriebs ausgearbeitet werden. Die Person, die den Inhalt verfasst, sollte besonders auf dessen inhaltliche und rechtliche Korrektheit achten (insbesondere auf verbotene Klauseln).

Regeln und Vorschriften für den Webshop können in der Administrationsoberfläche unter: Einstellungen/ Inhalte/ AGB und sonstige Bestimmungen” eingegeben werden.

Die Registerkarte „AGB und sonstige Bestimmungen“ enthält eine Sammlung formeller Inhalte, wie z. B. Satzungen und Richtlinien.

Wenn Sie den Inhalt bearbeiten wollen, legen Sie den Namen des Inhalts fest und geben den Inhalt ein. Sie können den Inhalt auch als PDF und Anhänge hinzufügen. Wenn Sie auf die Schaltfläche ff  klicken, können Sie sowohl die ID als auch die E-Mail-Anhänge überprüfen.

Tipp

Unten sehen Sie einen Screenshot des Fensters für die formale Inhaltsbearbeitung, in dem der HTML – Editor sichtbar ist. Wenn Ihre Ansicht von der unten stehenden abweicht, überprüfen Sie in dem Verwaltungsbereich: Einstellungen/ Webshop Einstellungen/ Allgemein, ob der Schieberegler für die Option HTML-Editor auf ein eingestellt ist.

 

Bearbeiten der Geschäftsordnung

Um die aktuelle Satzung zu bearbeiten, klicken Sie auf die Schaltfläche „Inhalt ändern“ und befolgen dann die gleichen Schritte wie beim Hinzufügen einer neuen Satzung, d. h:

  • Speichern und veröffentlichen“ – Wenn die Satzung nach ihrer Erstellung veröffentlicht werden soll.
  • Speichern ohne zu veröffentlichen“ – Wenn die Satzung zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden soll.

Ablage

Das Reglement im Webshop-Panel ist versioniert, d. h. frühere Versionen des Reglements werden gespeichert, sodass Sie das Reglement aus der Vorperiode einsehen können.

Um frühere Versionen der Shop-Regeln zu öffnen, klicken Sie auf die Schaltfläche Version auswählen (Option auf der rechten Seite) – dadurch werden alle früheren Versionen der Regeln angezeigt.

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